Child abduction by a parent – it happens more often than one might think


Source: GMW Advocaten

Marjet van Yperen-Groenleer

Child abduction by a parent: it happens more often than one might think

From a legal point of view, child abduction happens when the child is removed from his or her habitual place of residence by one of the parents – or any adult, for that matter, acting on behalf of the other parent – without the consent and agreement of the (other) custodian or parent. 

Although it might not be immediately obvious, not returning the child on time, as agreed, after a holiday abroad or a family visit in the country of origin also counts as child abduction. The same holds good for expat families living in The Netherlands for short periods of time or for families that actually live apart most of the time. However, in these cases  establishing the habitual place of residence of a child is more difficult than it may seem at first sight.

Recent case law indicates an increase in the number of child abduction cases. Although each case has its unique circumstances, the increased dynamics of the global work force may be one reason for this development.

The Hague Convention on Child Abduction is a legal tool that is meant to help a/the custodial parent to regain access to the abducted child, facilitating the return of the minor to his or her habitual place of residence. By appointing a Central Authority in each country, the signatory parties have all agreed to co-operate towards the immediate return of the abducted child to his or her habitual place of residence.

At present, the custodial parent may ask for the assistance of the Central Authority in his or her country of residence, within one year from the date when the child has not been returned. Upon this request, the Central Authority in the country of the child’s habitual residence will contact the Central Authority in the country where the child has been removed to, in order to quickly return the child to its habitual place of residence. It is advisable, however, that the parent also notifies the police, filing an official complaint for abduction.

Sadly, abductions also happen into countries that are not signatory parties to the Convention. As awareness on such cases grows internationally, case law catches up with reality: even when a child has been held against the will of the custodian parent in a country that is not a signatory to the Convention, quite often the Central Authority manages to negotiate the return of the child via diplomatic channels. Needless to say, but good to reiterate: countries that are not signatories to the Convention are under no obligation to co-operate.

The Eerste Kamer ( Dutch Senate) has received a draft law asking to end the monopoly position of the Central Authority in cases of international child abduction. The custodial parent whose child has been abducted might soon be able to take action by ways of hiring a lawyer specialised in such cases, should the draft law be passed. This would hopefully speed up proceedings, also widening the spectrum of available legal tools.

The mere thought of having to deal with child abduction is harrowing and prevention is always better than having to resort to cure. It might be possible to prevent abduction by hiding the children’s passports, keeping the channels of communication with the inlaws open or informing the police. It is essential that the parents’ problems remain negotiable; cross-border mediation has prooved to be succesful. GMW Advocaten has extensive expertise in dealing with cases of international child abduction and is happy to assist the wronged parent.
Don’t hesitate to contact me if your child has been abducted, if you are contemplating the abduction of your child or if you are aware of a situation where child abduction might occur.

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Kindesrückführung nach dem Haager Kindesentführungsübereinkommen (HKÜ)


Das HKÜ-Verfahren (Haager Kindesentführungsübereinkommen) wurde geschaffen um Kinder zum einem, vor einen Verbringen ins Ausland und dortigen Zurückhaltens zu schützen. Zum anderen um widerrechtlich in einen Vertragsstaat des HKÜ entzogenen Kindes vereinfacht zurückzuführen.  Weiterhin soll hierdurch unterbunden werden, dass der entführende Elternteil eine ausländische Entscheidung zum Sorgerecht, ohne Wissen des anderen im Ausland rechtswirksam erwirken kann.


Das HKÜ sieht demnach durch den Vertragsstaat auch keine Prüfung der getroffenen Sorgerechtsentscheidung in Bezug auf z.B. korrekte Kinderbetreuung etc. vor. Eine solche wird durch den Antragsstaat vorausgesetzt. Dennoch gibt es auch beim HKÜ-Verfahren Versagungsgründe. Auch wird ausdrücklich festgelegt, dass eine auf Grundlage des HKÜ getroffene Entscheidung zur Rückführung in einen anderen Staat nicht als Sorgerechtsentscheidung gewertet werden kann.

Wie beantrage ich ein HKÜ-Verfahren?

Ein Antrag auf Rückführung eines in einen anderen Vertragsstaat entführten Kindes nach Deutschland kann normalerweise selbst gestellt werden. Aufgrund der Wichtigkeit einer ordnungsgemäßen Ausführung des Antrages auf Rückführung, empfehlen wir jedoch das hinzuziehen eines Rechtsanwaltes.
Für Deutschland ist ein Antrag auf Kindesrückführung an die Zentrale Behörde zu richten. Die entsprechenden Antragsformulare in verschiedenen Sprachen finden Sie hier. Weiterhin erhalten Sie die Antragsformulare bei der Zentralen Behörde telefonisch oder per Email.

Welche Voraussetzungen müssen für ein HKÜ Verfahren erfüllt sein?

Nachfolgende grundlegende Voraussetzungen müssen für einen Antrag auf Kindesrückführung nach HKÜ erfüllt sein.

  • Das Kind hat das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet (Artikel 4 Satz 2 HKÜ).
  • Das Kind hatte seinen gewöhnlichen Aufenthalt unmittelbar vor der Entführung in Deutschland (Artikel 3 Abs. 1 Buchst. a HKÜ).
  • Der antragstellende Elternteil hatte im Zeitpunkt der Entführung oder des Zurückhaltens zumindest ein Mitsorgerecht und hat es bis zu diesem Zeitpunkt auch tatsächlich ausgeübt (Artikel 3 Abs. 1 Buchst. b HKÜ), beispielsweise durch regelmäßige, aber nicht notwendigerweise persönliche Kontakte.
    Das Übereinkommen war zur Zeit der Entführung zwischen Deutschland und dem jeweiligen Zufluchtsstaat in Kraft, Artikel 35 Abs. 1 HKÜ.

Wann muss der Antrag zur Kindesrückführung gestellt werden?

Der Faktor Zeit ist ein wesentlicher Bestandteil um ein erfolgreiches Rückführungsverfahren nach HKÜ zu bestreiten. Immer wieder gibt es Fälle, wo durch den Zufluchtsstaat die Rückführung nach Artikel 12 Abs. 2 HKÜ ablehnt. Der Versagungsgrund hierfür ist, dass sich das Kind mittlerweile an seinem neuen Lebensmittelpunkt eingewöhnt hat und eine Kindesrückführung somit nicht mehr im Interesse des Kindeswohles ist.  Eine gerne gewählte „Ausrede“ im HKÜ-Verfahren um eine Rückführung zu verhindern. Das HKÜ gibt zwar an, dass dieser Umstand erst nach ca. 12 Monaten eintritt, jedoch werden uns immer wieder Fälle bekannt, wo ausländische Gerichte schon früher eine Rückführung unter diesem Gesichtspunkt verweigern. Meist genügt hierbei der Nachweis zur Eingewöhnung des Kindes, z.B. durch einen Schulbesuch und einen bestehenden Freundeskreis.
Dies bedeutet also, der Antrag muss so schnell wie möglich gestellt werden. Offiziell heißt es, spätestens vor Ablauf eines Jahres nach der Entführung oder dem Zurückhalten. Wie erwähnt, ist es aber nicht ratsam, sich auf diese 12 Monatsfrist zu verlassen.
Der in Deutschland zurückgebliebene Elternteil ist nicht verpflichtet, das Rückführungsverfahren über die Zentrale Behörde in Deutschland zu stellen, sondern hat auch die Möglichkeit dies im Zufluchtsstaat selbst und direkt zu tun. Wir raten hiervon jedoch dringend ab.

Wie lange dauert eine Rückführung nach HKÜ?

Nach Antragstellung zur Kindesrückführung bei der Zentralen Behörde, wird durch diese geprüft, ob sie Mindestvorraussetzungen für den Antrag erfüllt sind. Nach entsprechender Übersetzung des Antrags, wird dieser an die Zentrale Behörde des Vertragsstaates weitergereicht in welchem sich das Kind befindet. Ab hier ist der ersuchte Vertragsstaat für die Dauer der Rückführung verantwortlich, wobei das HKÜ eine nach Artikel 11 Abs. 1 HKÜ eine zügige Erledigung verlangt. Konkreter werden hier Artikeln 2 und Artikel 11 HKÜ. Diese geben an, dass die mit den Rückführungsverfahren befassten Gerichte der Vertragsstaaten gehalten sind, das Verfahren beschleunigt durchzuführen. Das HKÜ geht von einer Dauer des Gerichtsverfahrens von nicht mehr als sechs Wochen aus, Artikel 11 Abs. 2 HKÜ. Zu beachten ist hierbei, dass das Gerichtsverfahren nicht länger als 6 Wochen gehen soll und nicht der gesamte Ablauf der Kindesrückführung, von der Antragstellung bis zur Rückführung selbst. – Source: www.kindesentzug24.com 

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