Kindesentzug: Kindesentführung und Wiederherstellung von entführten Kindern


April 13, 2013

Kindesentzug, Kindesentführung oder Kindesmitnahme, wie es im Allgemeinen genannt wird, ist juristisch ein Vergehen nach §235 Strafgesetzbuch (Entziehung Minderjähriger). Kommt eine Gefährdung des Opfers hinzu, wird es zu einem Verbrechen.

Die deutsche Rechtsprechung unterscheidet u.a zwischen den Begriffen Kindesentführung, Kindesmitnahme, Kindesentzug. Umgangssprachlich finden wir i.d.R. alle Begriffe meist im Zusammenhang mit einem internationalen Kindesentzug durch einen Elternteil, welcher aus familiären, privaten, oft auch aus religiösen Gründen das gemeinsame Kind ins Ausland verbringt.

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Die Kindesentführung stellt i.d.R. eine Kindesmitnahme durch einen fremden Täter dar. Ein Kindesentzug dagegen eine Mitnahme durch einen Elternteil. Im sprachlichen Gebrauch fallen meist alle Tatbestände unter den Oberbegriff Entführung bzw. Kindesentführung. Juristisch stellen die verschiedenen Straftatbestände jedoch Unterschiede dar. Unterschieden wird dabei meist in der unterschiedlichen Strafzumessung.

Ein Kindesentzug oder eine Kindesmitnahme ist zuerst einmal eine Sorgerechtsverletzung oder eine Verletzung des Umgangsrechts. Dies trifft zu, wenn ein Elternteil, der nicht im Besitz der alleinigen elterlichen Sorge oder des Aufenthaltsbestimmungsrechtes ist, das gemeinsame Kind gegen den Willen des anderen Elternteils aus dessen Einflussbereich bringt und/oder den Umgang mit dem Kind verhindert. Irrelevant bleibt hierbei die Dauer des Kindesentzug, so dass einige Minuten hierfür schon ausreichend sein können.

Entscheidend ist jedoch nicht immer das Sorgerecht sondern in erster Linie das Aufenthaltsbestimmungsrecht! Verfügen beide Elternteile über das Sorge-und Aufenthaltsbestimmungsrecht sind auch beide Elternteile entscheidungsberechtigt. Gemeinsam sorgeberechtigte Elternteile müssen gemeinsam über den Aufenthaltsort des Kindes entscheiden, d.h. dass auch ein Elternteil der zwar im Besitz der elterlichen Sorge ist – aber eben gemeinsam mit dem anderen Elternteil – nicht das Recht hat, mit dem Kind seinen Aufenthaltsort ins Ausland zu verlegen, selbst wenn das Kind normalerweise bei ihm oder ihr lebt.

Findet ein Kindesentzug oder eine Kindesentführung durch den Aufenthaltsbestimmungsberechtigten Elternteil statt, muss hierbei nicht immer ein Verstoß gegen §235 StGB vorliegen, besonders dann nicht, wenn dem anderen Elternteil der Umgang ermöglicht bleibt.

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Mittlerweile urteilen Gerichte bei der Strafzumessung im Rahmen eines internationalen Kindesentzuges schon so, dass der Täter nicht, oder nur gering verurteilt wird, wenn er dem anderen Elternteil die reelle Möglichkeit geboten hat, dass entzogene Kind im Ausland zu besuchen.

Was also bleibt ist das Umgangsrecht, im Allgemeinen auch Besuchsrecht genannt. Geregelt wird dies durch das Kindschaftsrecht im BGB (Bürgerliches Gesetzbuch). §1684 I BGB regelt hierzu völlig deutlich: “Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil; jeder Elternteil ist zum Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt.

 

Kindesentzug ist ein Antragsdelikt!

Kindesentzug ist ein Antragsdelikt , was bedeutet, dass vom Betroffenen Elternteil selbst eine Strafverfolgung eingeleitet werden muss. Dies geschieht in aller Regel bei der für Sie zuständigen Polizeidienststelle in der Form einer Strafanzeige und eines Strafantrags. Strafantrag und Strafanzeige müssen innerhalb von 3 Monaten nach Kenntnis der Tat gestellt werden.

 

Kindesentzug und Binationale Lebensgemeinschaften

In binationalen Lebensgemeinschaften wurden leider die Drohung einer internationalen Kindesentführung oder internationalen Kindesmitnahme zu einem gängigen Mittel, oftmals bei Familienstreitigkeiten Krisen und Scheidungen. Gerne wird versucht über Drohungen und Druck in Bezug auf das gemeinsame Kind eine Trennung zu verhindern oder eigene Forderungen durchzusetzen. In bestimmten Kulturkreisen spielen hierbei auch “Ehre” und “Gesichtsverlust” eine große Rolle, so dass eine Trennung im Umfeld des ausländischen Partners noch akzeptiert wird, eine Überlassung des Kindes jedoch an den in Deutschland lebenden Partner nicht mehr als akzeptabel angesehen wird. Hierbei wird gerne , besonders bei binationalen Partnerschaften welche die arabischen bzw. muslimischen Staaten betrifft, der Grund vorgeschoben, dass die Entwicklung des Kindes in der westlichen Kultur, sich negativ auf die Weiterentwicklung des Kindes auswirkt, da es hier vermehrt unmoralischen und “schlechten” Reizen ausgesetzt wird. Viele ausländische Lebenspartner werden auch von der Angst geprägt, dass sie im Falle einer Trennung keinen Zugang mehr zu ihrem Kind bekommen, da davon ausgegangen wird, dass deutsche Gerichte das Sorge- sowie das Aufenthaltsbestimmungsrecht dem deutschen Lebenspartner zusprechen.

Vermehrt finden derzeit aber auch internationale Kindesentführungen ohne jegliche vorherige Warnung oder Drohung statt. Der entführende Elternteil versucht Streitigkeiten zu vermeiden und verhält sich nach außen hin völlig normal, während er den Plan für den internationalen Kindesentzug minutiös ausarbeitet. Von daher ist es wichtig auf kleinste Veränderungen im familiären Bereich, welche auf einen Kindesentzug hindeuten können, sehr ernst zu nehmen.

Siehe hierzu auch Prävention Kindesentzug…..

Anzeichen für Kindesentführung und Kindesentzug

 

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internationale Kindesentführungen


Tragischerweise hat internationale Kindesentführungen weltweit epidemische Ausmaße erreicht. Laut führenden Experten wird die Anzahl der interethnischen Ehen und Beziehungen ansteigen. Die Anzahl der Kinder, deren Eltern aus unterschiedlichen Nationalitäten und Religionen stammen, wird somit ebenfalls deutlich erhöht.

Was für alle Beziehungen gilt, wird es auch hier eine signifikante Zahl von Ehen oder Partnerschaften geben die in einer Trennung enden.

All zu oft, nach dem Zerfall einer Beziehung, wird ein Elternteil, gegen den willen des anderen Elternteils,  versuchen etwaige Kinder in ein Land, wo das Kind höchst wahrscheinlich nie gelebt hat, zu verschleppen. Dies wird als „Grenzüberschreitende elterliche Kindesentführung“ bezeichnet.

Obwohl es viele zivilrechtliche Rechtsbeihilfen für Eltern von entführten Kinder zu Verfügung stehen, sind große Hürden zu überwinden. In erster Linie den  Aufenthaltsort des Kindes zu ermitteln.

Leider ist der Großteil der Eltern die finanzielle Belastung zu hoch. Jedes Jahr werden zehntausende Kinder von Eltern entführt und viele von diesen kommen nie wieder nach Hause. ABP World Group widmet sich diesen Eltern und unterstützt diese mit Ortung, Rettung und Rückkehr der entführten Kinder.

Unsere Kompetenz und investigativen Fähigkeiten, kombiniert mit der Möglichkeit Personal zu den meisten Orten der Welt versenden zu können, bietet eine sichere und strategische Lösung um das zu schützen was Ihnen am wichtigsten ist: Ihr Kind.

Leider passiert es allzu oft, dass Kinder von ein Elternteil gekidnappt werden. Wir sind da, um Sie durch diese traumatische Zeit zu begleiten. Wir sind uns bewusst, dass eine Kindesentführung durch einen Elternteil sehr schwer zu lösen ist.  Durch den Einsatz von professionellen Agenten, mit deren Fähigkeiten und ihrem Knowhow welches notwendig ist, versuchen wir eine Lösung zu finden. Wir sind da, um Ihnen zu helfen.

ABP World Group´s erfolgreiche Strategie zur Zusammenführung beruht auf der Verwendung aller zur Verfügung stehenden Mitteln. Einige unserer Möglichkeiten sind:

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Vater packt über Motive der Kinder-Entführung aus


Der Vater der vier entführten Kinder aus der Lüneburger Heide hat bei der Justiz erstmals über seine Motive für die monatelange Flucht nach Afrika ausgepackt.

Der Mann sagte den Ermittlern, er sei mit dem Lebens- und Erziehungsstil seiner Ehefrau nicht einverstanden gewesen. Deswegen habe er seine vier Kinder, für die er kein Sorgerecht mehr hatte, ins Ausland gebracht.

„Er war auch mit der religiösen Erziehung durch die Mutter nicht einverstanden“, sagte Staatsanwalt Lars Janßen der Nachrichtenagentur dpa am Freitag in Celle. Ursprünglich habe der Vater geplant, mit den Geschwistern nach Griechenland zu flüchten, teilten die Ermittler mit. Dies habe der 37-Jährige dann aber verworfen, weil ihm die Gefahr einer Entdeckung dort zu groß erschienen sei.

Stattdessen war der 37-Jährige mit den Kindern mehr als vier Monate in Ägypten untergetaucht.

Vor rund zwei Wochen war er in Kairo entdeckt und festgenommen worden. Zwischenzeitlich hielt er sich mit den Geschwistern im Alter zwischen vier und neun Jahren auch im Sudan auf. Dort sei es ihm aber zu risikoreich erschienen, so dass er mit den Geschwistern nach Ägypten zurückkehrte.

In Kairo wohnte der Mann nach Angaben der Staatsanwaltschaft in einem nahezu ausschließlich von Ägyptern bewohnten Stadtteil. Touristische Ziele habe er aus Angst vor einer Entdeckung bewusst vermieden, gab der Vater bei seiner Vernehmung zu Protokoll. Ägyptische Polizeibeamte hatten den Mann in einem Internet-Café in Kairo entdeckt.

Der 37-Jährige sitzt in Untersuchungshaft. Er muss sich vor Gericht wegen Kindesentziehung verantworten. Dieses Delikt kann mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft werden – in weniger schwerwiegenden Fällen kann aber auch nur eine Geldstrafe verhängt werden. (dpa)

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